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Warum ISO Zertifizierung?                    

Externe Gründe

     

 

DIN ISO/ICE 27001

Die BNetzA hat hierzu in Abstimmung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen Katalog von Sicherheitsan- forderungen veröffentlicht und zur Konsultation gestellt.

Kernforderungen dieses IT-Sicherheitskatalogs sind:

  • die Einführung und Etablierung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) gemäß DIN ISO/IEC 27001 (ISO 27001)
  • die Zertifizierung dieses Systems durch eine unabhängige, hierfür zugelassene Stelle innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten des IT-Sicherheitskataloges
  • die Benennung eines IT-Sicherheitsbeauftragten als Ansprechpartner für die BNetzA innerhalb von zwei Monaten nach Inkrafttreten des IT-Sicherheitskataloges.

DIN EN ISO 9001:2015

Häufiger Grund für eine ISO Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 ist ein externer Grund. Ganz banal wird von einem Kunden gefordert, dass eine ISO Zertifikat vorgelegt wird, um weiterhin als Lieferant berücksichtigt zu werden. Besonders häufig wird die Zertifizierung dabei im Bereich Automobilzulieferer und Maschinenbau gefordert. Immer häufiger kommt es allerdings auch in anderen Bereichen (so zum Beispiel in Ausschreibungen von Städten und Kommunen) vor, dass explizit gefordert wird, das Qualitätsmanagement darzulegen. Da ist es natürlich von Vorteil, wenn man in dem Fall einfach seinem Angebot das Zertifikat nach DIN EN ISO 9001 beilegen kann.  

 

Interne Gründe

 

Erhöhung der Marktchancen

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens wird gesteigert - ein Qualitätsmanagementsystem erhöht in der Regel und optimaler Weise die Kundenzufriedenheit. Dies hilft sowohl dabei Potentiale bei Bestandskunden auszubauen, da zufriedenere Kunden in der Regel mehr und häufiger kaufen, als auch bei der Gewinnung von Neukunden.

 

Steigerung der Gewinne

Optimierte Abläufe und Fehlervermeidung hilft dabei, Kosten zu reduzieren. Durch die Einführung von Kennzahlen werden Potentiale und Verluste aufgezeigt. Und eine Steigerung der Qualität, führt zu einer Umsatzerhöhung, womit wir wieder beim Thema der Kundenzufriedenheit wären.

 

Ausbau strategischer Erfolgsfaktoren

Eine ISO 9001 Zertifizierung bedeutet einen Imagegewinn für das Unternehmen, weil es sein Qualitätsstreben dokumentiert und nachweist. Die Transparenz der Abläufe erhöht das Verständnis der Mitarbeiter und vereinfacht zum Beispiel die Einarbeitung von neuen Mitarbeitern. Ein Qualitätsmanagement und eine ISO 9001 Zertifizierung bieten Risikominimierung und Rechtssicherheit im Schadensfall, da in der Regel der Vorwurf der groben Fahrlässigkeit (häufig ein Argument von Versicherung für Nichtzahlung der Schadenssummer).

 

Steigerung der Prozessleistung

 

Die Durchlaufzeiten von zum Beispiel Anfragen oder Reklamationen wird gesenkt und die Produktivität insgesamt erhöht. Es werden Systeme zur ständigen Verbesserung eingeführt und optimiert. Durch systematische Ablaufbeschreibungen werden einerseits doppelte Arbeiten und andererseits Versäumnisse vermieden.

Elementar wichtig allerdings ist die schlanke und effiziente Umsetzung des Qualitätsmanagement und der geforderten Normpunkte. Dies steigert einerseits die Effizienz des Qualitätsmanagementsystems und reduziert andererseits die Kosten und den Arbeitsaufwand.  

 

Die Einhaltung der DIN EN 1090 ist für die Ausführung von tragenden Bauteilen im bauaufsichtigen Bereich verbindlich und verpflichtend.

Seit dem 01.07.2014 und Ende der über zwei Jahre andauernden Übergangsphase, dürfen bei der Auftragsvergabe von tragenden Bauteilen aus Stahl oder Aluminium im bauaufsichtlichen Bereich nach den geltenden Landesbauordnungen ausschließlich Unternehmen beauftragt werden, die über die vorgeschriebenen Qualifikationsnachweise verfügen.